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Kriegsgefallene Deutschland- Östereich / Frankreich bis 1870

Tafel

150 Jahre Deutsch-Französischer Krieg

"Wir saßen in der Falle"

 

Es gab kein Salz mehr, kaum Brot, dafür Fleisch toter Pferde: 1870 waren kurz nach Kriegsbeginn fast 200.000 französische Soldaten in Metz eingekesselt. Erinnerungen eines Soldaten an Kälte, Chaos und Verrat“....

...............

2. September: "Jeden Tag wurden 250 Pferde geschlachtet, um die Bevölkerung und die Truppe zu ernähren."

Was die Männer nicht wussten: Napoléon war an diesem Tag in der Schlacht von Sedan mit 83.000 Soldaten gefangengenommen worden. Der Krieg war verloren, das Kaiserreich gestürzt, auch wenn die tags darauf ausgerufene Republik weiterkämpfte....

Von Christoph Gunkel

19.07.2020

 

Gedenktafel

 

Gedenktafel in der Kirche St. Maria Magdalena in Hainrode

 

 

 

1./Friedrich Carl Kellermann, Gardejäger -am 28. Juli 1866 zu Ebisthal ( zu Ebenthal vor Bratislava))

 

2./Friedrich August Carl Wenkel,

Unteroffizier im 3. Thüringer Infanterie

Regiment Nummer 71- am 22. August 1866 zu Nefslowitz ( bei Kromau - Brünn)

 

3./Friedrich Wilhelm Schrödter, Musketier im 3. Thüringer Infanterie Regiment Nummer 71 – am 01.September 1870 bei Sedan

 

 

 

 

 

https://www.dhm.de/lemo/jahreschronik/1870

 

10 / 14

Verwüstet: Ruinen des Dorfes Bazeilles in den Ardennen, wo am 1. September 1870 ein verlustreicher Häuserkampf zwischen französischen und bayrischen Einheiten tobte. Die Bayern setzten die Ortschaft während der Kämpfe in Brand. Der deutsche Erfolg war wichtig für den Sieg bei Sedan am nächsten Tag. Die hohen Verluste der bayrischen Division wurden später als blutiger Beitrag für den neuen deutschen Nationalstaat verklärt; die süddeutschen Einzelstaaten hatten lange mit der Idee des preußisch dominierten Nationalstaates gefremdelt.

Foto: London Stereoscopic Company/ Getty Images

 

https://www.spiegel.de/geschichte/deutsch-franzoesischer-krieg-1870-wir-sassen-in-der-falle-a-ccd12703-044f-4e06-9cc2-07f15e152639#fotostrecke-c502f34e-4641-489a-a35e-5ca4921fad49

 

12 / 14

Am Ort der Entscheidung: Preußische Kanonen und Munitionsreserven vor der Festung von Sedan. Die Deutschen hatten zwar die überlegene Artillerie, die Franzosen dafür die zielsichereren Gewehre. Der 2. September, Tag des deutschen Sieges, wurde als "Sedantag" im Kaiserreich wie ein inoffizieller Nationalfeiertag begangen.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images

 

zu 1.

Ortsschulzen und z.T. Wohnsitz derselben

 

Haus Nr. (alt) neu (seit 1971)

1836 Kellermann Joh. Friedrich August 3 12

1857 Kellermann Carl 1 24

1866 Kellermann Karl 32 56

1908 Zimmermann Karl 20 54

1920-24 Kellermann Alwin 3 12

 

http://www.heimatverein-hainrode.de/seite/512655/alle-grundstücke-von-hainrode.html

 

 

 

 

 

 

zu 2./

noch ?????

 

 

 

 

 

 

zu 3.

Teilungsplan zum Spezial Seperationsprozeß 1857

 

Nr .32 a) Ackergut Vereh.Maurermeister Carl Kellermann verw. Gew. Hoche u. deren

b)Ackergut Nr. 51 Sohn Christian Hoche

 

1857 Ehefr. des Hintersättlers August Schrödter, Christiane geb. Rumpf (gest.

03.04.1857 42J)

1858 Schröders Erben Vers.Summe 450 Thlr

um 1865 Waldinteressentengemeinschaft Hainrode:

Schröder, der Weber Friedrich August

2 dessen Kinder, als:

a) Karl Friedrich

b) August Friedrich Wilhelm

c) Friedrich Wilhelm

d) Johanne Friederike

e) Friedrich Wilhelm Eduard

f) Johanne Auguste

g) Ernst Ferdinand

Geschwister Schröder,

das sub.Nr.41 zwischen der Pfarre und Hasselbach belegene

Hintersättlerhaus

 

wird vervollständigt,

Hilfe erwünscht

 

aufgestellt von

Gudrun Zeitler

15.12.2021

12/14

 

Die gesellschaftliche Entwicklung Preußens in den 60-er Jahren 

des 19. Jahrhunderts bis zur Proklamation des deutschen Kaiserreich 1871

Gerhard Kindervater / Gudrun Zeitler / 2024 

Welche Kriege führte Preußen in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts?
Zur Zeit des Deutschen Kaiserreiches musste jeder Schüler auf diese Frage wie aus der Pistole geschossen dem Lehrer Antwort geben. Das galt natürlich auch in Hainrode.
Die korrekte Lösung auf die o. g. Frage lautet:
1864, der Deutsch Dänische Krieg
1866, der Deutsche Krieg
1870 bis 1871 der Deutsch Französische Krieg. 

Wichtig war es auch, das genaue Datum der Schlachten dieser Kriege zu kennen.
Eine große Schlacht des Deutsch-Dänischen Krieges war am 18. April 1864 bei Düppel, und sie endete mit der Einnahme des Verteidigungssystems der Düppeler Schanzen durch die Preußen. Die Düppeler Schanzen waren ein von den Dänen angelegtes komplexes Bollwerk auf der Halbinsel Jütland, bestehend aus Erdwällen, Gräben, Stacheldraht und Palisaden. 
Dieser Verteidigungswall wurde von ca. 6.000 Preußen mit Tapferkeit und Opferbereitschaft gestürmt. Der unbändige Kampfeswille der Dänen wurde durch die entschlossene preußische Taktik in Kombination mit beispielsloser Beharrlichkeit sowie außergewöhnlich hoher Opferbereitschaft gebrochen.
Theodor Fontane, ein fortschrittlicher, realistischer Schriftsteller, verewigte die Ereignisse dieses Tages in seinem Gedicht „Der Tag von Düppel“. 
Fontane veranschaulicht hier die entscheidenden Etappen dieser Schlacht und verbindet sie mit Einzelschicksalen und Heldentaten preußischer Soldaten. Dichterisch emotional ausgeschmückt wurde der aus preußischer Sicht glückliche Ausgang der Schlacht besonders in den letzten Versen der Ballade. 
Dieses Gedicht war zu kaiserlicher Zeit Bestandteil des Lehrplanes. Ganze Schüler-generationen mussten es auswendig lernen und im Unterricht vortragen.
Noch schwieriger war es, die Ursachen für diesen Krieg zu nennen und näher zu erläutern. Im Nachstehendem sei es aufgeführt:
Holstein, ein Kleinstaat, gehörte den 1815 gegründeten Deutschem Bunde an.
Nach einem alten Erbvertrag sollte es nicht von Schleswig getrennt werden.
Dänemarks König versuchte aber alles, um Schleswig seinem Lande einzuverleiben.
Daraufhin marschierten österreichische und preußische Truppen in Schleswig ein und es kam zum Krieg, aus dem die Protagonisten des Deutschen Bundes Österreich und Preußen als Sieger hervorgingen. 

Schließlich wurde in Wien am 30.10.1864 der Friede mit Dänemark geschlossen. 

Die Siegesfreude währte nicht lange. Preußen und Österreich konnten sich in den Verwaltungssachen Schleswig- Holsteins nicht einig werden. So beanspruchte Preußen den Kieler Hafen für sich allein. Auch das schleswig-holsteinische Militär sollte unter preußisches Kommando gestellt werden. Damit versuchte Preußen, den Einfluss Österreichs im Deutschen Bund entscheidend zurückzudrängen. Im Vertrag zu Gastein im Jahr 1865 versuchten beide Staaten ihre Gegensätze friedlich zu regeln. Die Rivalität zwischen Österreich und Preußen war aber unüberwindbar, und alles lag nun auf einem Pulverfass. Die Zeitbombe tickte. Österreich stellte 1866 den Antrag, auf Bundesexekution gegen Preußen. Exekution im staatsrechtlichen Sinne heißt, dass ein Mitglied, welches seine Befugnisse überschreitet, mit Gewalt in die Schranken zu verweisen ist. 
Mit den Stimmen Österreichs, Hannovers, Kurhessens, Hessen-Darmstadts, Hessen-Homburgs, Nassaus, Sachsens, Bayerns, Württembergs, Lippe-Schaumburgs, Sachsen-Meiningens, der älteren Linie Reuß, Lichtensteins und Frankfurts war die Stimmenmehrheit für die Exekution gegen Preußen erreicht. Gleichzeitig war durch diesen Akt das Ende des Deutschen Bundes besiegelt. Dieses war auch Anlass, dass sich der Preußische König Wilhelm 1. am 18.6.1866 mit einem Aufruf an sein Volk wandte. Hier forderte er die Bürger seines Landes auf, die Rechte Preußens konsequent zu verteidigen. Österreich fasste dieses als eine Kriegserklärung auf. Sowohl Österreich im Bündnis mit den süddeutschen Staaten als auch Preußen veranlassten nun die Mobilmachung. Alles ging nun sehr schnell. Die Entscheidung in diesem Kriege fiel in Böhmen. Am 3. Juli 1866 standen sich bei Königgrätz beide Kriegsparteien mit einer Truppenstärke von je ca. 220. 000 Soldaten gegenüber. Das war für diese Zeit ein historischer Rekord. Preußen ging an diesem Tage unstrittig als Sieger hervor. Ausschlaggebend für den Sieg Preußens war der Einsatz des Hinterlader-Zündgewehres, welches der preußischen Infanterie einen spürbaren Vorteil brachte. Die Österreicher waren bis zu diesem Zeitpunkt noch mit Vorderladern ausgestattet, und das schränkte ihre Sicherheit und Feuerkraft wesentlich ein. Auch die Dienstzeit und der Drill waren in Preußen höher als in Österreich, was sich positiv auf die Routine der preußischen Truppen auswirkte.
Der Ausgang dieser Schlacht stellte die Weichen für den unangefochtenen Sieg Preußens über Österreich im Bunde mit den Südstaaten. Im Friedensschluss mit Österreich von Prag am 23.08.1866 ging Preußen gestärkt aus dem Deutschen Kriege vor. Mit den süddeutschen Staaten schloss Preußen Schutz- und Trutzbündnisse ab. Nachstehende Staaten und Gebiete wurden in das Territorium Preußens einverleibt:
Hannover
Kurhessen
Nassau 
Frankfurt am Main und
Schleswig-Holstein

 

Darüber hinaus mussten Bayern 10- und Darmstadt 20 Quadratmeilen an Preußen abtreten. Im Ergebnis des Deutschen Krieges wuchs die Bevölkerung Preußens von 19,5 Millionen auf 23,8 Millionen Einwohner. 1 Zur Information sei darauf hingewiesen, dass es sich bei den aufgeführten Quadratmeilen um die damals in Preußens gängigen Postmeilen handelt. Eine Postmeile entspricht 7.420 Meter.

An die Stelle des Deutschen Bundes trat nun der ab 1867 tagende Norddeutsche Bund. Diese Körperschaft war eine wichtige Voraussetzung für die Gründung des deutschen Nationalstaates. Armee-, Post- und Telegraphenangelegenheiten wurden in die Hände des Bundes übergeben und waren keine Ländersache mehr.

Für Preußen sah nun alles sehr gut aus. Doch am historischen Horizont bahnte sich der nächste Konflikt an. Spanien wandte sich mit der Bitte an den Prinzen Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen, es als König zu regieren. Napoleon der 3., Neffe des großen Napoleon Bonaparte, sah dieses als Bedrohung für Frankreich an und intervenierte energisch gegen dieses Bestreben. Der französische Botschafter Benedetti begab sich wegen dieser Angelegenheit nach Bad Ems an der Lahn, um in dieser Sache mit König Wilhelm den 1. zu verhandeln. Seine Forderung war, dass der Preußenkönig den Prinzen dazu bewege, auf den spanischen Thron zu verzichten. König Wilhelm lehnte es ab und begründete es damit, dass der Prinz eine vollmündige Person sei. Auch 2 Tage später, bei einem erneuten Antrag des Botschafters blieb der oberste Repräsentant Preußens hart.
Unabhängig von den diplomatischen Verhandlungen verzichtete der Prinz auf die Krone Spaniens. In einer weiteren Audienz forderte der französische Botschafter, dass der Preußenkönig dafür die Garantie abgeben solle, dass Prinz Leopold nie wieder Anspruch auf Spaniens Thron erheben dürfe. Auch das wurde von Wilhelm konsequent abgelehnt, und er war zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr bereit, Benedetti zu einer weiteren Verhandlung zu empfangen. Über den Inhalt der diplomatischen Audienzen wurde Fürst Bismarck in Berlin von einem Bevollmächtigten des Königs informiert. Otto Fürst von Bismarck, ein talentiertes, begnadetes politisches Schwergewicht seiner Epoche, nutzte die Zeit der Stunde und verfasste die Emser Depesche, die an alle Gesandtschaften und die Presse gerichtet war. In ihr wurden die Formulierungen der diplomatischen Verhandlungen mit Benedetti erheblich gekürzt. Wichtiges wurde aber in scharfer Art und Weise hinzugefügt. 


 


 


 

Nachstehend die wörtliche Fassung der Emser Depesche: 
„Telegramm aus Ems 13. Juli 1870: Nachdem die Nachrichten von der Entsagung des Erbprinzen von Hohenzollern der kaiserlich französischen Regierung von der königlich spanischen amtlich mitgeteilt worden sind, hat der französische Botschafter in Ems an Seine Majestät den König noch die Forderung gestellt, ihn zu autorisieren, dass er nach Paris telegraphiere, dass seine Majestät sich für alle Zukunft verpflichte, niemals wieder Seine Zustimmung zu geben, wenn die Hohenzollern auf ihre Kandidatur wieder zurückkommen sollten. Seine Majestät der König hat es darauf abgelehnt, den französischen Botschafter nochmals zu empfangen, und demselben durch den Adjutanten vom Dienst sagen zu lassen, dass seine Majestät dem Botschafter nichts weiter mitzuteilen habe.“ (Preußische Geschichte, Band 2, Seite 440 3Absatz und Seite 441 1. Absatz)

Die Emser Depesche traf das Herz Frankreichs mit voller Wucht. Kaiser Napoleon der 3. war in seinem Stolz, in seiner Ehre sowie in seiner Würde zutiefst verletzt und erklärte Preußen am 19.7.1870 den Krieg. Von beiden Kriegsparteien wurde die Truppenmobilisierung im außergewöhnlich hohen Tempo realisiert. Im Elsass, auf französischem Territorium fanden die ersten Gefechte statt. Nachstehend sind die wichtigsten Ereignisse des Deutsch-Französischen Krieges chronologisch aufgezeigt.

 

  1. August 1870 Weißenburg; Sieger Preußen und Verbündete
    6. August 1870 Wörth und Spichern; Sieger Preußen und Verbündete
    16. August 1870 Mars la Tour und Vionville ; Sieger Preußen und Verbündete
    18. August 1870 Gravelotte und St. Privat; Sieger Preußen und Verbündete
    1. Und 2. September 1870 Sedan; Sieger Preußen und Verbündete; Kaiser Napoleon der 3. gefangengenommen und nach Schloss Kassel im ehemaligen Kurhessen überführt. 
    27. September 1870 Übergabe von Straßburg
    27. Oktober 1870 Übergabe von Metz
    18. Januar 1871; Proklamierung des Deutschen Kaiserreiches mit Wilhelm, den 1, als Kaiser. 
    26. Januar 1871; Übergabe von Paris
    10. Mai 1871, Friedensvertrag zu Frankfurt; Elsass Lothringen kam an Deutschland, Frankreich musste Deutschland 5 Milliarden Goldfranken als Kriegsentschädigung zahlen.

  2. Die Kaiserkrönung Im Spiegelsaal von Versailles wurde von dem Maler Anton von Werner in eindrucksvoller Art und Weise verewigt. 


 

Das 1871 proklamierte Deutsche Kaiserreich war eine konstitutionelle Monarchie mit 26 Bundesstaten. Das waren im Einzelnen:

  1. Königreich Preußen

  2. Königreich Bayern

  3. Königreich Sachsen

  4. Königreich Württemberg

  5. Großherzogtum Baden

  6. Großherzogtum Hessen

  7. Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin

  8. Großherzogtum Sachsen-Weimar

  9. Großherzogtum Mecklenburg Strelitz

  10. Großherzogtum Oldenburg

  11. Herzogtum Braunschweig

  12. Herzogtum Sachsen-Meiningen

  13. Herzogtum Sachsen-Altenburg

  14. Herzogtum Sachsen-Gotha-Coburg

  15. Herzogtum Anhalt

  16. Fürstentum Waldeck

  17. Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen

  18. Fürstentum Schwarzburg-Rudolfstadt

  19. Fürstentum Reuß, ältere Linie

  20. Fürstentum Reuß, jüngere Linie

  21. Fürstentum Schaumburg Lippe

  22. Fürstentum Lippe

  23. Freie Hansestadt Lübeck

  24. Freie Hansestadt Bremen

  25. Freie Hansestadt Hamburg und 26 Reichslande Elsass-Lothringen 2

Der Deutsch- Französische Krieg festigte das Zusammenhörigkeitsgefühl der Deutschen und entwickelte ein positives nationales Gewissen. 

Im Ergebnis des Deutsch-Französischen Krieges waren ca. 40.000 deutsche Soldaten zu beklagen, darunter 30.000 Krieger des Königreiches Preußen.3 Auch unser Dorf Hainrode zahlte in diesem Krieg seinen Blutzoll.
Ein seelenergreifendes Gedicht aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieg ist „Die Trompete von Gravelotte“. Der Dichter Ferdinand Freiligrath nimmt hier Partei für die In dieser Schlacht Gefallenen. Er verherrlichte dieses Ereignis nicht, sondern setzt sich kritisch mit den Tod der jungen Soldaten auseinander. 
Zu Ehren der 3 großen Preußenkriege 1864, 1866 sowie 1870-1871 und im ewigen Gedenken an ihre Gefallenen wurde in Berlin die Siegessäule mit der triumphierenden Borussia errichtet.
Eine Gedenktafel in der Kirche St. Maria Magdalena in Hainrode erinnert an die Gefallenen der großen Preußenkriege 1866 und 1870 bis 1871.
Ihre Aufschrift mit der markanten Jahreszahl 1870 lautet:

Aus dieser Gemeinde starben für König und Vaterland

Friedrich Carl Kellermann Gardejäger
am 28. Juli 1866 zu Ebisthal

Friedrich August Carl Wenkel
Uffzr. Im 3.Thür. Inf. Rgt.No. 71 
am 22. Aug. 1866 zu Nefslowitz

Friedrich Wilhelm Schrödter
Musketier im 3. Thür. Inf. Rgt. No. 71.
am 1. Sept. 1870 bei Sedan“

Friedrich August Carl Wenkel ließ sein Leben am 22. August 1866, einen Tag vor dem Friedensabschluss zwischen den vereinten Deutschen Akteuren und Österreich am 23.8.1866 zu Prag. Somit ist dieser ehrbare Hainröder einer der letzten Gefallenen im Deutsch- Österreichischem Krieg.
Für den Sieg bei Sedan leistete auch eine Bayrische Division ihren wichtigen Beitrag. Das Dorf Bazeilles wurde im verlustreichen Häuserkampf vom bayrischen Regiment zerstört4

 

Die preußischen Kanonen waren denen der französischen Artillerie überlegen. Der Sieg bei Sedan war eine wichtige Vorentscheidung für den Ausgang des Deutsch-Französischen Krieges. 
in dieser Schlacht bei Sedan wurden 83. 000 französische Soldaten einschließlich Napoleons, des 3. gefangengenommen. Dieses Ereignis bedeutete das Ende des 2. französischen Kaiserreiches und die Errichtung der 3. Französischen Republik. 
In Frankreich kam es zu einer besorgniserregenen Verknappung von Nahrungsmittel. Dem französischen Volk blieb nicht mehr als das Fleisch der im Krieg verendeten Pferde zu seiner Ernährung. 5
Diese Angaben decken sich auch mit den Ausführungen der in dieser Ausarbeitung oft herangezogenen „Preußischen Geschichte Band 2“ 

Die in den Kriegen von 1866 bis 1871 gefallenen Mitglieder der Hainröder Dorfgemeinschaft haben verdient ihren gebührenden Platz in unserer Heimatgeschichte eingenommen. Wir verneigen uns vor Ihnen in Achtung, in Ehrfurcht und mit Respekt und werden ihrer gern in unseren Herzen gedenken. 

 

1Siehe Preußische Geschichte 2. Band, William Pierson, 8. Auflage, Berlin 1903

22 Volksschulatlas, Georg Westermann in Braunschweig, Berlin und Hamburg, sine tempo

33 Preußische Geschichte, Band 2, Seite 480

44 https:// www. spiegel de./geschichte/deutsch-französischer-krieg-1870

55. Ausarbeitung von Christoph Gunkel am 19.07. 1920

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Heimat- und Museumsverein

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gest.  24.02.2024

 

Käthe Groschop

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geb.   29.10.1926

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gest. 09.09.2023

 

Maria Freitag

geb.   13.03.1938

gest.  04.09.2023

 

 

 

Wir sprechen

den Hinterbliebenen

hier unsere herzliche 

Anteilnahme aus.

 

 

 

Stöberecke

 

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content/schrift.pdf

 

 

Wer gern einmal eine Runde spielen möchte

meldet sich unter 036334-474770 / bei Familie Zeitler

oder beim Ortschaftsrat von Hainrode.

Ab 23.03.2023 sind auch wieder Tischtennis Nachmittage -

gespielt wird an 4 Platten immer Do ab 16.00 Uhr und Fr ab 17.30 Uhr-

ab 3 angemeldeten Spielern.

kegel