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Geschichten und Sagen aus der Heimat

05. 10. 2014

(gefunden im sechsten Jahrbuch des Landkreises Nordhausen von 1998) Für die Menschen und ihre Kultur haben Glocken seit Jahrhunderten eine große religiöse oder weltliche
Bedeutung. Glocken erklingen zu Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen, zeigen die Stunden an und rufen zum
Gottesdienst in die Kirche. Glocken haben in früheren Zeiten die Menschen vor Gefahren wie Feuer, Naturkatastrophen oder gar vor Feinden gewarnt.

 

Nicht erst seit Schillers Ballade sind Glocken und ihre Geschichte sagenumwoben. So haben auch die 3 Glocken unserer Kirche „St. Maria Magdalena“ eine abwechslungsreiche Geschichte. Die älteste und größte wurde im Jahre 1451 in Mühlhausen gegossen und erklingt noch heute. Zwei weitere Glocken von 1785 und 1824 mussten im 1. Weltkrieg auf kaiserlichen Befehl abgegeben werden und wurden eingeschmolzen.

 

Im Jahr 1922 kamen zwei neue Bronzeglocken auf den Kirchturm, die aber im 2. Weltkrieg abermals abgenommen und zu Waffen umgeschmolzen werden mussten. Am 25.Juni 1958 wurden zwei neue Stahlgussglocken im Kirchturm angebracht.
Seit dieser Zeit erklingen wieder 3 Glocken in unserer Gemeinde. Über eine der Glocken, die einst im Kirchturm hingen, erzählt man folgende Geschichte: Während des 30-jährigen Krieges zogen durch unsere Heimat ständig wechselnde kriegführende Parteien.

 

Freund und Feind waren nicht mehr zu unterscheiden. Die Truppen plünderten und brandschatzten in den Dörfern und brachten den Menschen viel Leid. Durch unsere Fluren zogen die Truppen Wallensteins, Schweden, Dänen, Kroaten und viele andere. Sie verbreiteten Tod, Angst und Schrecken. Eine versprengte Schar Kroaten soll im Jahr 1642 das Dorf
Münchenlohra überfallen haben.

 

Da sie in dem bereits verwüsteten Ort nichts mehr fanden, raubten sie die Kirchenglocke. Schwedische Reiter überfielen die Kroaten und nahmen die Glocke in Richtung Hainrode
mit. In der Nähe des Hochwaldes an einer Quelle schlugen sie ihr Nachtlager auf. Als sie am nächsten Tag weiter zogen, ließen sie die Glocke - vielleicht wegen des mühevollen Transports -
zurück und ritten davon.

 

Vom Quellwasser mitgeführter Sand und Geröll bedeckte im Laufe der Zeit die Glocke völlig. Viele Jahre später wurde der Quellbereich von Wildschweinen als Suhle genutzt. Dabei wurde die Glocke freigelegt und von einem Hainröder Hirten beim Hüten der Schafe entdeckt. Er verständigte die Dorfbewohner über seinen Fund. Unter großer Anteilnahme aller Hainröder wurde die Glocke zur Kirche gebracht und dort in den Glockenstuhl gehängt. So berichtet die Sage. Der Ort aber, an dem der Hirte die Glocke in der Hainröder Flur fand, heißt seit dieser Zeit der Glockengrund.

 
Besucher :
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Heimat- und Museumsverein

Hainrode/Hainleite

 

Zur Bleiche 12

OT Hainrode
99752 Bleicherode

Tel.: (036334) 474770

E-Mail:

 

 

 

 

kerze

 

Wir zünden eine

Kerze an für :

 

Reinhard Wacker

geb.  22.02.1948

gest. 15.04.2024

 

Bert Schulz

geb.   06.03.1965

gest.  24.02.2024

 

Käthe Groschop

geb. Strube

geb.   29.10.1926

gest.  28.10.2023

 

 

Karsten Jessulat

geb.  21.03.1963

gest. 09.09.2023

 

Maria Freitag

geb.   13.03.1938

gest.  04.09.2023

 

 

 

Wir sprechen

den Hinterbliebenen

hier unsere herzliche 

Anteilnahme aus.

 

 

 

Stöberecke

 

Alte Schrift lernen
http://www.eberstadt-frankenstein.de/

content/schrift.pdf

 

 

Wer gern einmal eine Runde spielen möchte

meldet sich unter 036334-474770 / bei Familie Zeitler

oder beim Ortschaftsrat von Hainrode.

Ab 23.03.2023 sind auch wieder Tischtennis Nachmittage -

gespielt wird an 4 Platten immer Do ab 16.00 Uhr und Fr ab 17.30 Uhr-

ab 3 angemeldeten Spielern.

kegel